Was man unter autogenem Training versteht

3. Mai 2015

BuddhaLeider gehören Stress, Hektik und Nervosität immer mehr zu unserem Leben. Dieses kann auf Dauer seelische und körperliche Krankheiten mit sich führen. Daher ist es wichtig rechtzeitig und gezielt diesem entgegenzuwirken. Sehr gut eignen sich Entspannungstechniken dazu, denn man hat nicht immer die Möglichkeit sich eine längere Auszeit aus Job oder dem hektischen Familienalltag zu nehmen. Eine dieser Entspannungstechniken ist das autogene Training, welches wir ihnen heute vorstellen möchten.





Autogenes Training kann man auf verschiedene Art und Weise erlernen. Dazu bieten sich das Belegen von Kursen an, oft vermittelt durch die Krankenkassen, oder auch das eigenständige erlernen durch Bücher, CDs oder Dvds. Was man wählt, hängt von den persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten ab, wichtig ist jedoch das die Anleitung effektiv und verständlich ist, denn nur wer das autogene Training gut beherrscht, erzielt damit den gewünschten Effekt wie mehr innere Ruhe, Gelassenheit, Erholung und allgemeines Wohlbefinden.

Das autogene Training basiert auf der Methode der Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) und ist in drei Stufen unterteilt.

Die drei Stufen

Man unterscheidet zwischen Grundstufe, Mittelstufe und Oberstufe.
In der Grundstufe wird vor allem der Körper beeinflusst. Dieses wird dadurch erreicht, dass man sich ganz bewusst und tief auf ihn konzentriert und entspannende Formeln suggeriert. Nach dem Erlernen und mit ein wenig Übung ist man so in der Lage, den Körper innerhalb von kürzester Zeit in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Beruhigt werden so unter anderem der Herzschlag und die Atmung. Auch stellt sich ein entspanntes, beruhigtes und warmes Gefühl ein, welches den Körper durchströmt.

Die Mittelstufe verbindet Grundstufe und Oberstufe, in welches zusätzlich die Vorstellung von Bildern und selbst bestimmte sehr positive und ruhige (erlebte) Situationen mit in die Übungen einbezogen werden. So kann man sich beispielsweise mit etwas Übung in eine schöne Situation in einem vergangenen Urlaub oder auch auf eine bunte Blumenwiese träumen. Mit Erfahrung ist dieses Erlebnis so intensiv in all ihren Empfindungen, dass man sich so fühlt als sei man tatsächlich dort gewesen.

Neben der positiven Beeinflussung der Seele durch das Entspannen und des Körpers durch die Regulierung des Herzschlages und der Atmung in diesem Moment, kann autogenes Training helfen langfristig verschiedenen Beschwerden wie Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Hyperaktivität und auch Herz- Kreislaufbeschwerden zu lindern.

Bereits Kinder sind in der Lage autogenes Training zu erlernen und davon profitieren bei Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule, Hyperaktivität, Schlafstörungen, Anspannungen und weiteren psychosomatischen Beschwerden.

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