Wasserbetten – Pro und Contra

2. März 2015

“Wie man sich bettet, so liegt man.“ Egal wie alt dieser Spruch schon ist, er wird niemals unmodern werden, denn ein gesunder Schlaf ist eine der Grundvoraussetzungen für ein glückliches und leistungsfähiges Leben. Dabei ist die Wahl des Bettes keine unwichtige Kleinigkeit und sollte gut bedacht werden. Heute möchten wir ihnen deshalb die Pro und Contras eines Wasserbettes näher bringen.



Wer jetzt glaubt, dass Wasserbetten eine Erfindung der jüngsten Zeit ist, der irrt. Bereits seit der Urzeit kennen nomadische Wüstenvölker dieses Prinzip. Sie vernähten Ziegenhäute, füllten diese mit Wasser und betten sich nachts auf die durch die Sonne am Tage erwärmten Säcke.

Und auch in der Medizin wurde dieses Verfahren bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts genutzt durch mit Kautschukplanen überzogene Wasserbecken, auf welchen Patienten mit schweren Verbrennungen schmerzlindernder gelagert werden konnten. Die Entwicklung und Vermarktung des Wasserbettes für den heimischen Zweck, und wie wir es heute kennen, begann erst in den 1960er-Jahren.

Argumente Pro Wasserbetten

Wasserbetten lassen sich gut pflegen. Der Bezug ist aus einem pflegeleichten Stoff, kann meistens abgezogen und einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Das Material darunter ist meistens aus Vinyl, welches sich zur Reinigung gut abwischen lässt.

Wasserbetten verfügen über eine Temperaturregelung. So kann das Wassers im Bett je nach Jahreszeit und individuellem Bedürfnis angepasst werden. So ist es im Winter bereits schön kuschlig warm, wenn man hineinschlüpft und kann in den heißen Jahreszeiten angenehme Kühle bieten.

Das Wichtigste ist jedoch das Liegegefühl und dieses ist bei Wasserbetten sehr angenehm, da eine gleichmäßige Belastung vorliegt und Druckstellen durch die flexible Füllung vermieden werden. Auch aus diesem Grund, werden Wasserbetten noch heute zu medizinischen Zwecken genutzt.

Auch eine Verformung und Durchliegen nach einiger Zeit wie bei herkömmlichen Matratzen tritt hier nicht auf.

Contra Wasserbetten

Die Anschaffungskosten sind gegenüber herkömmlichen Betten höher, auch wenn der Luxus viele Vorteile bietet. Es gibt jedoch auch immer mehr preiswerte Angebote wie beispielsweise ein Wasserbett von Waterbeddiscount
.
Auch fallen Stromkosten für die elektrische Heizung des Bettes an. Diese Kosten hängen unter anderem entscheidend von der Größe und Dämmung des Wasserbettes ab.

Das Material der Wasserbetten nicht so durchlässig wie bei herkömmlichen Matratzen. Aus diesem Grund kann nächtliche Körperfeuchtigkeit wie Schweiß schlechter entweichen. Wasserbetten müssen daher täglich gelüftet werden.

Und auch generell ist die die Pflege etwas aufwendiger. Bei schlechter oder mangelnder Pflege kann es sogar zum „Umkippen“ des Wassers und Algenbildung kommen. Spezielle Mittel verhindern dieses, müssen aber regelmäßig dem Wasser zugegeben werden.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.