Welche ist die richtige Sauna für mich?

7. Juni 2016

gefaltete Handtücher und GetränkDer regelmäßige Besuch einer öffentlichen Sauna oder Heimsauna hat vielerlei positive gesundheitliche Vorteile. Da dieses mittlerweile viele Menschen erkannt haben, ist der Markt an verschiedenen Spa-Einrichtungen und Arten von Heimsaunen schier unendlich und recht unübersichtlich. Wer sich daher fragt, welche eigentlich die richtige Sauna für die persönlichen Bedürfnisse sind, dem sei hier ein Überblick gegeben.




Die Finnische Sauna

Die finnische Sauna erfreut sich sehr großer Beliebtheit und ist dadurch am meisten verbreitet in Deutschland. Bei einer Hitze um die 80 -100 °C kann man hier bei etwa 10 – 20 Prozent Luftfeuchtigkeit schwitzen. So herrscht hier also eine sehr große trockene Hitze. Dieses ist nicht jedermanns Geschmack. Andere Menschen wieder setzen gerade auf diesen Effekt. Die hohe Temperatur und niedrige Luftfeuchtigkeit wird durch einen Steinofen im Inneren der Saunakabine erzeugt. Die Kabine verfügt in der Regel über Holzbänke mit drei verschiedenen Höhen. Da Wärme immer nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken am wärmsten. Zum Einstieg sollte man also immer erst die untere Bank wählen und sich dann hocharbeiten. Verbreiben sollte man in der finnische Sauna je nach persönlichem Wohlbefinden um die 8 -1 5 Minuten. Danach steh wie bei jedem Saunagang ein Abtauchen unter die kalte Dusche oder dem kalten Tauchbecken auf dem Programm. Welche Sauna-Arten es für zuhause gibt, dazu finden Sie auch hier viele Informationen: http://www.finnland-sauna.de

Das Dampfbad

Das Dampfbad hat in der Regel eine Temperatur bei 40 bis 55 °C. Dieses jedoch bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Diese beträgt um die 80 – 100 Prozent. Dieses ist beim Eintritt in die Kabine ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gerade das Atmen ist kurzzeitig recht unangenehm. Dieses gibt sich aber sehr schnell. Und gerade bei Aufgüssen wie beispielsweise Eukalyptus oder ähnlichem hat man das Gefühl besser durchatmen zu können. Auf der Haut bildet sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit sofort ein nasser aber angenehmer Wasserfilm. Gerade die hohe Luftfeuchtigkeit reinigt die Haut porentief.

Die Bio-Sauna

Die Bio-Sauna wird auch Danarium oder Sanarium genannt. Es ist die ideale Mischung zwischen klassischer finnischer Sauna und Dampfbad. Die Temperaturen in der Bio-Sauna liegen bei wohligen 40-65 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent. Aufgrund der nicht so hohen Temperatur ist die Bio-Sauna kreislaufschonender als die finnische Sauna. Auch die Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent und damit wesentlich geringer als beim Dampfbad und höher als bei der finnischen Sauna ist sehr angenehm. Innerhalb der Bio-Sauna, welche mit Kräuter-Aufgüssen oft einen wohligen Geruch verströmt, wirken oft dezente Lichtspiele zusätzlich als Lichttherapie und dezenter Hintergrundmusik äußerst entspannend. Die Verweildauer in der Bio-Sauna liegt aufgrund ihrer nicht so hohen Temperatur und Luftfeuchtigkeit höher als bei der finnischen Sauna und dem Dampfbad. Sollte es ihnen dabei gut gehen, können Sie zwischen 15 bis 30 Minuten in der Kabine verbleiben. Anschließend wie bei allen Saunagängen schließt sich auch hier eine kalte Dusche an oder das langsame Abtauchen in das kalte Tauschbecken.

Welche Sauna-Art einem Menschen liegt, ist meistens individuell recht unterschiedlich. So kann man eigentlich nur sagen, dass ein Ausprobieren das Beste ist. Dort wo man sich am wohlsten fühlt, sollte man verbleiben. Eine Mischung in großen öffentlichen Saunalandschaften ist natürlich auch möglich. Viele Menschen fangen dann mit der heißen finnischen Sauna an. Ebenso ist dieses nach Bio-Sauna und Dampfbad aber auch als letzter Saunagang möglich. Zu empfehlen sind pro Saunabesuch drei Durchgänge. Aber auch hier gilt: ausprobieren. Was ihnen körperlich am besten tut und sie am meisten entspannt, diese Art sollten Sie auch beim nächsten mal wieder wählen.

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