Wie eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen kann

3. Dezember 2013

Immer mehr Menschen unter Problemen mit der Schilddrüse. Wurde der Beachtung der Schilddrüsenfunktion lange nicht so eine hohe Bedeutung geschenkt, weiß man heute, dass eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse sehr starke Auswirkungen auf das Allgemeinwohl und die Gesundheit haben kann. Genau wie die Auswirkungen können auch die Ursachen für den Erwerb einer Schilddrüsenerkrankung vielfältig sein.




Grundlegend versteht man unter einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin. Durch die Unterversorgung der Schilddrüse mit diesen Hormonen läuft der Stoffwechsel des Körpers langsamer als normal üblich ab. Aus diesem Grund sind Menschen, die an einer Schilddrüsenunterfunktion erkrankt sind, körperlich und geistig weniger Leistungsfähig, wie Martina Feichter auf dem Portal von Netdoktor schreibt. Festzustellen sind Schilddrüsenerkrankungen heutzutage sehr einfach durch einen Bluttest, in welchem die Konzentration der Schilddrüsenhormone festgestellt und mit normalen Werten verglichen wird.
Auch die Behandlung der Erkrankung ist meist relativ problemlos. Wichtig ist jedoch, dass die Erkrankung, gerade bei Kindern in der Entwicklung rechtzeitig festgestellt wird.

Man unterscheidet zwischen der angeborenen und der erworbenen Hypothyreose.

Betroffen sind von der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion statistisch gesehen etwa 0,2 Prozent aller Neugeborenen. Sie entsteht durch eine fehlende oder insuffizient angelegte Schilddrüse, eine nicht ausreichende Hormonbildung – und ausschüttung und sehr selten durch eine Hormonresistenz. Auch gibt es vorübergehende Hypothyreosen bei Neugeborenen, welche unter anderem durch einen Jodmangel bei der Mutter ausgelöst werden können.

Auch eine erworbene Schilddrüsenunterfunktion kann bereits im Kindesalter auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt dieses. Die Ursachen für eine erworbene Schilddrüsenunterfunktion sind, wenn die Sekretionsleistung der Schilddrüse zu gering ist, nach einer Schilddrüsenoperation und auch durch eine mangelnde Versorgung mit Selen und Jod. Unter anderem deswegen ist dem meisten normalen Haushaltsspeisesaltz Jod.

Weitere Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion sind neben einer verringerten Leistungsfähigkeit auch Müdigkeit, Verstopfungen und ständig leichtes Frieren. In sehr schwerwiegenden Fällen kann sogar eine Depression auftreten. Zögern Sie also nicht, falls sie den Verdacht haben an einer Schilddrüsenunterfunktion erkrankt zu sein, eine Blutuntersuchung bei ihrem Hausarzt machen zu lassen.

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