Wirkung von Heiltee

28. Juni 2010

Bereits seit dem Mittelalter übernahmen vor allem Klöster die führende Rolle im Anbau von Heilkräutern und bei der Zubereitung von Naturheilmitteln. Darunter waren auch viele verschiedene Sorten von Heiltee. Viele Jahrhunderte lang wurden diese Erkenntnisse über die Wirkung und Anwendung von Generation zu Generation mündlich und schriftlich überliefert. Der Trend dieses überlieferte Wissen zu naturnaher, ganzheitlicher und auf Vorsorge beruhender Medizin zu nutzen, verstärkt sich seit Jahren.



Auf Grund des hohen Gehalts an Wirkstoffen, wie unter anderem der Bitter- und Gerbstoffe, ätherischen Öle, Glykoside und Saponinen, in den Heilpflanzen können sie zu Zwecken der Heilung oder zur Linderung von Beschwerden und Krankheiten verwendet werden. Mutter Natur hat ein wirksames Heilkraut für fast jedes Problem wachsen lassen. Die richtige Auswahl, Anwendung und Dosierung ist dabei sehr wichtig.

Heiltee wird aus verschiedenen Bestandteilen der Heilpflanzen wie Rinde, Blüten, Blätter, Früchten, Kraut, Wurzeln, Wurzelstock und Samen) gewonnen. Je nach verwendetem Bestanteil kann sich bei einigen Heilpflanzen die Wirkung des Heiltees unterscheiden.

Heilpflanzen für den pharmazeutischen Bedarf werden heute in Deutschland unter streng kontrollierten Bedingungen angebaut. Und in jedem Fall ist die Wirkung eines in der Apotheke erworbenen getrockneten Extraktes und daraus bereiteten Heiltee intensiver und besser als ein Teebeutel aus dem Supermarkt.

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