Wissenswertes über den Body-Mass-Index

27. Januar 2013

Fast jeder Mensch träumt von der perfekten Figur. Erreichen kann man diese durch verschiedene Maßnahmen wie Sport, Diäten oder auch nur eine bewusste Lebensweise. Zur Berechnung eines möglichen Unter- oder Übergewichtes wird oft der Body-Mass-Index herangezogen. In unserem Artikel finden Sie interessante Informationen zu diesem Thema.



Neben einer gesunden Lebensweise kann auch die richtige Muskelaufbau Ernährung den Körper wunschgemäß formen. Aber neben den Möglichkeiten, die man hat um den Körper auf das Idealgewicht zu bringen, erst einmal ein paar wissenswerte Informationen zum Body-Mass-Index.

Entwickelt wurde der Body-Mass-Index kurz BMI im Jahre 1832 von dem belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet. Die Bezeichnung Body-Mass-Index (BMI) bekam diese Berechnungsweise 1972 in einem veröffentlichten Artikel von Ancel Keys. Er empfahl den BMI allerdings nur zu nutzen für den statistischen Vergleich von Populationen und nicht für die Beurteilung des Unter-oder Übergewichtes von Menschen.

Erstmals an gesellschaftlicher Bedeutung gewann der Body-Mass-Index durch den Einsatz von amerikanischen Lebensversicherungen. Sie nutzen den Body-Mass-Index zur Einstufung und Berechnung der Prämien für Lebensversicherungen. So wurde bei der Berechnung von Prämien bei einem hohen Body-Mass-Index eine zusätzliche Prämie durch das zusätzliche Risiko durch Übergewicht berücksichtigt. Auch von der WHO wird seit Anfang der 1980er Jahre der Body-Mass-Index verwendet.

In Deutschland wird der Body-Mass-Index in einigen Bundesländern wie beispielsweise Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen als Kriterium für die Verbeamtung im öffentlichen Dienst herangezogen. So werden Menschen mit einem zu hohen oder zu niedrigem Body-Mass-Index nicht verbeamtet. Jedoch wird diese Regelung von vielen Seiten massiv kritisiert.

Berechnet wird der Body-Mass-Index nach einer festen Formel, welche sich auf das Quadrat der Körpergröße bezieht. Der Body-Mass-Index ist ein jedoch nur ein grober Richtwert, da er weder Statur, Geschlecht noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse berücksichtigt. Daher ist der Body-Mass-Index für die Diagnose von Unter- oder Übergewicht auch sehr umstritten.
Grund für die Ungenauigkeit des Body-Mass-Index ist, dass er nicht berücksichtigt, dass ein hohes Körpergewicht und damit verbundenen Body-Mass-Index auch durch zu viel Muskelmasse verursacht sein kann.

Fazit ist also, dass der BMI nicht unbedingt Auskunft darüber gibt, ob man körperlich gesund ist. Schlussendlich muss man vor allem sehen, dass man sich in seinem Körper wohl fühlt und leistungsfähig ist. Sollten Sie dieses nicht sein, empfehlen sich Abnehmmöglichkeiten wie Sport, eine gesunde Ernährung oder auch Methoden wie schlank im Schlaf von Dr. Pape.

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