Wissenswertes über Edelsteine

19. März 2015

Schon seit der Altsteinzeit stellten die Menschen Schmuck her und verschönerten damit ihr Erscheinungsbild. Auch war und ist Schmuck für viele Menschen ein Statussymbol. Seit der Antike wurde dann Steine und Edelsteine auch mit Gold, Silber und anderen Materialien kombiniert. In unserem Artikel möchten wir uns aber vor allem auf die Steine konzentrieren.



Grundsätzlich ist es so, dass Edelsteine, auch Schmucksteine genannt, Steine sind, welche aus Mineralien, Gesteinen oder Glasschmelzen bestehen. Aber auch organischer Herkunft sein können wie z.B. Bernstein, Perlen, Perlmutt und Korallen. Auch zeichnen alle Steine aus, dass sie eine besonders schöne optische Anmutung haben müssen, um als und in Schmuck Verwendung zu finden.

In früheren Zeiten wurden zur Herstellung von Schmuck vor allem Edelsteine wie Rubine, Smaragde und Saphire verwandt. Da diese Steine aber besonders selten und auch teuer sind, wurden sie oft versucht zu imitieren wie z.B. durch den Achat. Er ist ein Mineral und wurde durch Brennen oder Einfärben versucht zu verändern.

Auch wurden die Steine im Altertum und auch noch im Mittelalter in ihrem Rohzustand verwandt. Das Schleifen der Edelsteine, wie wir es heute kennen, wurde noch nicht angewandt. Der Facettenschliff kam erst in der Neuzeit auf, so dass auch erst zu dieser Zeit der Diamant zum beliebten Edelstein werden konnte. Wenn man jedoch sehr genau mit der Definition der Edelsteine nimmt, wäre der Diamant gar kein Edelstein, da er eine sehr spezielle kristalline Erscheinungsform elementaren Kohlenstoffs ist. Dieses wurde jedoch in diesem Fall aufgrund seiner Beleibtheit verändert und der edle Diamant heute zu den Edelsteinen zugeordnet. Der Unterschied zwischen der Bezeichnung Brillant und Diamanten liegt übrigens nur an dem speziellen und einzigartigen Brillantschliff. Alle anderen Edelsteinarten welche diesen Schliff erhalten, müssen durch den Edelsteinnamen ergänzt werden.

Damit Steine als Edelsteine eingeordnet werden, müssen sie folgende drei Kriterien erfüllen: Wie schon erwähnt, müssen sie sehr selten vorkommen, einen Härtegrad größer 7 nach Mohs sowie eine Transparenz haben.

Der Grund warum Edelsteine heute fast nur in geschliffener und polierter Form verwendet werden ist, dass dieses seine Lichtreflexion und damit den Glanz überhaupt erst einmal sichtbar macht oder sehr stark erhöht.
Auch macht der Schliff der Edelsteine daher Sinn, dass er so besser zu Schmuck weiterverarbeitet werden kann.

Der Wert der Edelsteine hängt übrigens von vier Eigenschaften ab, welche der Schliff, das Gewicht in Karat, die Farbe und die Reinheit ist.

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