Wissenswertes zur Geschichte der Shisha

8. Juni 2012

Shisha zu rauchen ist heutzutage vor allem unter Jugendlichen sehr verbreitet. Die Shisha ist jedoch keine neue Erfindung sondern hat eine lange Geschichte vorzuweisen. In unserem Artikel lesen Sie einige interessante Fakten über die Geschichte der Shisha.



Die Shisha ist eine Wasserpfeife, welche meistens mit Tabak mit Fruchtgeschmack geraucht wird. Zunächst wird der Rauch durch ein Bowl, ein mit Wasser gefülltes Gefäß, gezogen. Dort wird der Rauch durch das Wasser gekühlt und Schwebstoffe sowie wasserlösliche Bestandteile werden so teilweise herausgefiltert.

Die Shisha gibt es schon seit mehreren Jahrhunderten. Der Ursprung der Shisha wird in Indien vermutet und soll aus einer Kokosnuss und einem in diese gesteckten Bambusstock hergstellt worden sein.

Shishas wie wir sie heute kennen, entstanden im 16. Jahrhundert in Ägypten. Mit dem Rauchen der Shisha wird, wie auch heute noch, ein Gemeinschaftskultur verbunden. Schnell breitete sich dieser Kult von Ägypten in den Iran und in weite Teile der arabischen Welt. Auch heute noch hat sich daran nichts geändert. Neben dem Gemeinschaftskult wird das Shisharauchen in der arabischen Welt auch als ein Akt der Gastfreundschaft gesehen. In orientalischen Ländern wird zur Shisha oft noch Tee angeboten und getrunken Dieser neutralisiert den Geschmack im Mund und macht den Shisharauch bei jedem neuen Zug effektvoller.

Von der arabischen Welt schwappte der Kult auch in die westliche Welt als Alternative zum Rauchen von Zigaretten. In vielen deutschen Städten gibt es Cafés und Bars, in denen man Shishas bestellen und rauchen kann. Wie schon erwähnt, hat dieses vor allem bei Jugendlichen einen gewissen Kultfaktor und wird oft mit einem gemeinsamen Chillen assoziiert. Wichtig ist es jedoch sich auch den Gefahren des Sisharauchens bewusst zu sein.

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