Wissenswertes über Neurodermitis

20. Januar 2012

Die Hautkrankheit Neurodermitis leider recht häufig verbreitet. Je nach Schwere der Erkrankung kann sie für den Betroffenen mit sehr unangenehmen Begleiterscheinungen wie geröteter und schuppiger Haut und starkem Juckreiz einhergehen. In schlimmen Fällen kann es sogar zu Hautschwellungen, nässenden Stellen und Krustenbildung kommen.



Neurodermitis ist leider eine chronische Krankheit. Viele Betroffene leiden seit der frühsten Kindheit an dieser Hautkrankheit. Besonders verbreitet ist sie laut Studien in den Industriestaaten. Ihre Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, es wird aber vermutlich und immer mehr Studien erhärten diesen Verdacht, dass es einen Zusammenhang von erblichen Faktoren, Veränderungen des Immunsystems und ungünstige Umwelteinflüssen gibt.

Typisch für den Verlauf der Krankheit ist, dass sie in Schüben auftritt, ohne dass es dafür erkennbarer Auslöser gibt. Jedoch geraten psychische Belastungen und Stress immer mehr in Verdacht Auslöser zu sein.

Behandelt wird die leichte Form der Neurodermitis mit Salben, Cremes und Lotionen, um den Juckreiz zu lindern, Entzündungen einzudämmen und zur Rückfettung der Haut. Bei einem schweren Verlauf der Neurodermitis werden auch Antihistaminika und Kortison vom Arzt verschrieben.

Sollten auch Sie oder Angehörige von der Krankheit betroffen sein, ist es möglich, sich durch gute Fachliteratur ausführlich zu der Krankheit zu belesen und zu informieren. Den Besuch eines Facharztes macht dieses jedoch trotzdem nicht unumgänglich, da nur er hilfreiche Medikamente verschreiben kann. Es gibt mittlerweile sehr gute und wirkungsvolle Medikamente, die dem Betroffenen die Symptome der Krankheit lindern bzw vollständig ausheilen lassen.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.