Wissenswertes zur Tabakpflanze

7. Mai 2013

Die Geschichte des Tabaks reicht weit in die Vergangenheit zurück und ist verknüpft mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492. Die dort lebenden Ureinwohner kannten die Tabakpflanze bereits, so dass sie Kolumbus durch sie nach Europa brachte. Mittlerweile hat sich der Konsum des Tabaks stark verändert, was des einen wohlgepflegten Lasters ist, ist anderen ein Dorn im Auge bis hin zu einem ausgedehnten Rauchverbot in vielen Ländern an bestimmten Orten. In unserem Artikel möchten wir uns aber weniger dem Politikum des Rauchens widmen sondern eher der Tabakpflanze an sich.



Genutzt werden die Blätter der Tabakpflanze zur Herstellung sehr verschiedener Endprodukte wie beispielsweise Kautabak, Zigarren und Zigaretten. Und auch in den momentan kontrovers diskutierten E-Zigaretten können mit Tabak gefüllt werden. Wissenswertes dazu finden Sie hier: www.ezigarettenguru.com.

Aber zurück zur Grundlage und damit zu der Tabakpflanze. In Deutschland wird im Vergleich zum Weltmarkt heute nur noch sehr wenig Tabak angebaut. Es gibt einige Länder, welche der Tabakpflanze sehr viel bessere klimatische Bedingungen bietet. So macht der Anbau von Tabak in Deutschland gerechnet auf den Weltanbau nur etwa 1% aus.

Anfänglich sät man den Tabak auf einem geschützten Beet mit fruchtbarer Erde. Sind die Setzlinge kräftiger kommen sie auf die Felder. Die Felder werden in warmen Regionen im Freien angelegt. Teilweise werden die Setzlinge anfänglich vor zu viel Sonne, nächtlicher Kälte und starkem Wind mit einem dünnen Baumwolltuch oder einer dünnen Lage Stroh, Gras oder Piniennadeln geschützt. Nach etwa 8–10 Wochen ist die Tabakpflanze dann schon auf eine beträchtliche Größe von bis zu 18 Zentimetern gewachsen.

Wenn die Pflanze blüht wird die Blüte „geköpft“ (also entfernt). Dieses macht man, damit die Pflanzennährstoffe ausschließlich den Blättern zugutekommen. Nur für die Produktion von neuem Samen lässt man ausgesuchte Pflanzen blühen.

Nach etwa 70 bis 130 Tagen erfolgt die Ernte der Tabakblätter. Je nach Reifezustand der einzelnen Blätter werden diese geerntet, in einem aufwendigen Prozess getrocknet und dann für die Produktion verpackt und verschickt.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.