Wissenswertes über den Gingko-Baum

GingkoDer Gingko-Baum gehört vor allem aufgrund der außergewöhnlichen Form seiner Blätter ohne Frage zu den schönsten Baumarten weltweit. Aber wussten Sie auch, dass er sehr viele für den Menschen gesundheitlich positive Wirkungen hat? Welches das sind und vieles weitere Wissenswertes über den Gingko-Baume erfahren Sie in unserem heutigen Artikel.





Wen wundert es, denn den Gingko-Baum zeichnet eine asiatische Optik einfach aus, dass er ursprünglich aus China stammt. Mittlerweile hat er sich jedoch weltweit angepasst und gedeiht auch in unseren Breitengraden sehr gut. Dieses haben wir übrigens holländischen Seefahrern zu verdanken, welche den Gingko etwa 1730 nach Europa brachten.

Der Gingko-Baum ist ein sommergrüner Baum. Das heißt, dass er jedes Jahr im Herbst seine Blätter abwirft. Seine besonderen Blüten entfalten sich im März noch vor dem Sprießen der neuen Blätter und entwickeln sich zu Samen, welche optisch der Mirabelle ähneln. Der Baum kann unglaubliche 1.000 Jahre alt und bis zu 40 Metern werden. Für alle Gartenliebhaber sei er auch deshalb empfohlen, weil er leicht pyramidenförmig unproblematisch gerade und schlank in die Höhe wächst. Weiterhin verfügt er über eine auffallend hohe Resistenz gegenüber Krankheiten, Erregern wie Pilzen und Bakterien sowie negativen Auswirkungen durch Insekten.

Auch als Heilpflanze ist der Baum sehr beliebt, da seine Blätter einen hohen Anteil an beispielsweise Flavonoide und Kaempferol aufweisen. Aber es finde sich noch unzählige weitere wertvolle Inhaltsstoffe in den Blättern wie auch in seinem Samen und den Wurzeln. Sogar als Gewürz und Nahrungsmittel werden seine Kerne geröstet oder gehackt verwandt. Seine Samen enthalten viele Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine. Interessant ist auch, dass die WHO nach der ATC-Klassifikation Gingkospzialextrakt zu den Antidementiva zählt und sie unter anderem bei folgenden Beschwerden Anwendung finden: hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen wie beispielsweise Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Tinnitus.

In der traditionellen Medizin werden der Samen unter anderem bei Husten, Blaseninfektionen und Blähungen genutzt. Die Wuzeln sollen bei Menstruationsstörungen und ebenfalls Blähungen wirken und den Magen stärken. Im Gegensatz zu den Samen ist bei der Verwendung der Wurzeln keine Überdosierung möglich.