Wissenswertes zu Vaterschaftstest

27. November 2018

BabyhändeMan hört und liest immer wieder alle möglichen Wahrheiten und Unwahrheiten zum Thema Vaterschaftstest. Aus diesem Grund wollen wir uns heute mal ein wenig näher mit diesem Thema beschäftigen. In unserem Artikel lesen Sie viel Wissenswertes zum Thema Vaterschaftstest und Fakten zu den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.





Erst einmal etwas zur Begriffsklärung der Begriff „Vaterschaftstest“ ist eher umgangssprachlich. Korrekt wird der Vaterschaftstest als „Abstammungsgutachten“ bezeichnet und ist das Ergebnis eines wissenschaftlichen Verfahrens. Mit diesem Verfahren soll einwandfrei die Verwandtschaft bzw. Nichtverwandtschaft zwischen Personen festgestellt werden.

Methoden des Vaterschaftstestes

Die Methoden zur Vaterschaftsbestimmung wurden in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und zuverlässiger gemacht. Eine sehr gute Entwicklung wenn man bedenkt, was es doch für Auswirkungen auf das ganze Leben verschiedener Menschen haben kann.

Es gibt unter anderem folgende Methoden zur Vaterschaftsbestimmung:

DNA-Analyse
Die DNA-Analyse ist die sicherste und modernste Methode der Vaterschaftstest. Bereits vor der Geburt kann man sie durchführen, da sich freie fetale DNA auch im Blut der schwangeren Mutter finden lässt und so mit der DNA des vermutlichen Vaters abgeglichen werden kann. Natürlich kann man den DANN Test auch zu jeder Zeit nach der Geburt des Kindes sicher und einfach durchführen. Viele weitere Informationen dazu finden Sie, wenn sie auch diese Internetseite besuchen.

Bluttest
Beim Bluttest werden die Blutgruppen des Kindes, der Mutter und des vermutlichen Vaters bestimmt. Durch die Vererbungsregeln werden durch diese Methode eine Reihe von Ergebniskombinationen unter allen Umständen ausgeschlossen.

Serologisches Gutachten
Bei dem serologischen Gutachten werden weitere Bestandteile des Bluts des Kindes, der Mutter und des potenziellen Vaters in die Untersuchung mit einbezogen.

Anthropologisch-erbbiologischen Gutachten
Bei dieser Methode werden mit Hilfe von vererbbaren äußeren Merkmalen, dieses können beispielsweise Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, Kopfform und weiteres sein, die Wahrscheinlichkeit der möglichen Vaterschaft überprüft.

Eine erste Orientierung ohne wissenschaftlichen Test bieten folgende Möglichkeiten eine Vaterschaft auszuschließen oder in Erwägung zu ziehen.

In der Genetik unterscheidet man zwischen dominanten und rezessiven Eigenschaften eines Gens. Rezessiv heißt „zurücktretend“ oder auch „nicht in Erscheinung tretend“. Ein dominantes Allel setzt sich in der Merkmalsausprägung gegenüber einem rezessiven Allel also durch. Beachten Sie jedoch, dass diese Methoden im Gegensatz zur DNA-Methode nicht hundertprozentig sicher sind.

Bei der Haarfarbe ist dunkelbraun zwar dominant zu blond, trotzdem können auch dunkelhaarige Eltern blonde Kinder haben. Auch rote Haare sind rezessiv und damit also nicht dominant in ihrer Durchsetzung.

Bei der Augenfarbe ist es so, dass blaue Augen rezessiv sind. Die meisten Babys haben nach der Geburt blaue Augen, welche sich dann oft noch ändern. An der Vererbung der Augenfarbe sind übrigens mindestens drei Gene beteiligt. Ihre genaue Funktion ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Bei der Körpergröße erreicht der Nachwuchs statistisch gesehen Mittelwert von Vater und Mutter plus/minus 6,5 Zentimeter. Dieses gilt für Söhne und Töchter.

So geben oft gerade die äußerlichen Merkmale dem Vater Zweifel, ob es tatsächlich sein Kind ist. Die Genetik ist jedoch nicht so einfach und daher äußerliche Merkmale keine verlässliche Größe. Sicher ist man nur, wenn man einen Vaterschaftstest z.B. per DNA Methode vornimmt.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.