Wissenswertes zu Rauchwarnmeldern

FeuerWer noch immer an der Wirksamkeit von Rauchwarnmeldern zweifelt, dem sei vor dem Lesen ein Fakt mitgegeben: Die Zahl der in Deutschland durch Bränden verstorbenen Personen sank durch ihren Einsatz von 1991 bis 2003 um 43 Prozent. Rauchmelder schützen also nicht nur Sach- und Wertgegenstände sondern vor allem auch Menschenleben. Wie sie funktionieren, was man bei ihrem Einsatz beachten sollte und vieles weiteres Wissenswertes lesen Sie in unserem Artikel.





Es gibt verschiedene Modelle von Rauchmeldern. Ein paar Standards müssen laut Norm jedoch bei allen Geräten eingehalten werden. Dieses sind:
Ein Rauchwarnmelder muss mindestens über einen Schalldruckpegel von 85 dB(A) in 3 m Entfernung betragen. Dieses ist recht laut, wenn man genau unter dem Rauchmelder steht, ist aber für die Sicherheit unumgänglich.
Mindestens 30 Tage bevor die Batterien des Rauchmelders ausgetauscht werden müssen, muss ein wiederkehrendes Warngeräusch darauf hinweisen. So bleibt genug Zeit, um neue Batterien zu besorgen und die alten austauschen zu können. Fatal wäre es ohne dieses Warngeräusch, so dass man sich in Sicherheit wähnt, das Gerät aber längst auf Grund leerer Batterien funktionsuntüchtig ist. Trotz allem muss auch noch eine zweite Sicherheit in allen Geräten standardmäßig mittels eines Testknopfes zur Funktionsprüfung eingebaut sein.
Weiterhin muss von allen Seiten Rauch in die Rauchmesskammern des Rauchmelders eindringen können. Die Einlassöffnungen der Rauchkammern dürfen zudem nicht größer als 1,3 Millimeter sein und einen Schutz vor Verschmutzung und Insekten aufweisen.
In der EU dürfen nur Geräte verkauft werden, die das Symbol für die CE-Kennzeichnung sowie die Nummer der EU-Konformitätserklärung angegeben.

Funktionsweise

Rauchwarnmelder können miteinander über Kabel oder auch Funk vernetzt sein. So überträgt der Rauchmelder bereits bei ersten Anzeichen eines Feuers per Funk das Alarmsignal an die übrigen installierten Funk-Rauchmelder. Der Vorteil dieser Vernetzung besteht darin, dass ein Alarm auch ausgelöst wird, wenn der betroffene Raum in einer anderen Etage liegt und das Warnsignal dort sonst nicht zu hören wäre. Hier finden Sie beispielsweise viele weiterführende Informationen zu einem Funk-Rauchmelder: der Bosch Rauchmelder ferion 5000 ow im Test

Generell schlägt ein Brandgas- oder Rauchgasmelder Alarm, wenn die Konzentration in einem Raum von Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid oder anderen Verbrennungsgasen einen bestimmten Wert überschreitet. Da somit die Gefahr eines Brandes oder einer Rauchgasvergiftung besteht.
Ein Kohlenstoffmonoxidmelder dagegen dient beispielsweise dazu, die CO-Konzentration einem Raum mit einem Kamin zu überwachen. So kann eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung vermieden werden, welche ebenfalls in vielen Fällen tödlich endet.

Wärmemelder, auch unter dem Begriff Hitzemelder bekannt, lösen ein Warnsignal aus, wenn die Temperatur in einem Raum einen bestimmten maximalen Wert, ungefähr 60 Grad, überschreitet bzw. die Umgebungstemperatur innerhalb einer bestimmten Zeit überdurchschnittlich schnell in die Höhe schnellt. Dieses nennt man Thermodifferenzialauswertung. Der Vorteil von Wärmemeldern ist, dass sie auch in rauchigen oder staubigen Räumen wie beispielsweise der Küche oder Werkstätten eingesetzt werden können. Rauchwarnmelder versagen in diesen Räumen. Generell sind Wärmemelder preiswerter, jedoch reagieren sie träger als Rauchwarnmelder oder Brandgasmelder.

Vor der Anschaffung eines Warngerätes um Brände zu vermeiden, sollten Sie sich also in jedem Fall gründlich recherchieren. Unser Tipp ist es, dieses auf Webseiten wie testsiegercheck.com zu tun. Übrigens können Sie dort nicht nur Rauchmelder miteinander vergleichen, sondern auch viele andere Geräte. Tipp: Besonders wichtig im Winter und wenn die Autobatterie mal wieder aussteigt: Auto Batterieladegerät Test