Yoga-Ursprung und Yoga- Arten

4. Juli 2010

Yoga stammt ursprünglich aus Indien und die Wurzeln der Philosophie liegen im Hinduismus und Teilen des Buddhismus. Der geistige Ursprung des Yoga reicht vermutlich 3.000 Jahre und länger zurück. Im Laufe der Jahrtausende entwickelten sich in der fernöstlichen Kultur die verschiedensten Yoga-Arten.




Die 5 klassischen Yoga-Arten bzw. Yoga-Wege sind:

  1. Karma-Yoga, der Weg des Handelns
  2. Bhakti-Yoga, der Weg der Hingabe an Gott
  3. Raja-Yoga, der Weg der Kontrolle des Geistes
  4. Hatha-Yoga, der Weg der Energie
  5. Jnana-Yoga, der Weg der Erkenntnis

Einen umfangreichen Eindruck vermittelt das, bei amazon erhältliche und mit besten Bewertungen ausgezeichnete, Buch:

„Der Stammbaum des Yoga: 5000 Jahre Yoga – Tradition und Moderne“ von Mathias Tietke.

Der Autor ist freier Journalist, Redakteur der Fachzeitschrift “Deutsches Yoga-Forum” und Yogalehrer. Es gelingt ihm informativ, anschaulich und verständlich eine Brücke von den Wurzeln des Yogas 3. Jahrtausend v. Chr., zu den aktuellen Trends des Yogas im 21. Jahrhunderts zu schlagen.

Moderne Yoga-Arten

Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben sich zu den traditionellen Richtungen verschiedene weitere und auch mit einander kombinierte Yoga-Arten entwickelt. Im „modernen Yoga“ liegt der Schwerpunkt vor allem in der Praxis des Yoga, die eher meditativ oder eher körperbezogen sein sowie auch beides vereinen können, um so Körper, Geist und Seele in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen.
„Moderne Yoga-Arten“ sind beispielsweise:

  • Ashtanga-Yoga oder „Power-Yoga“
  • Bikram-Yoga oder „Hot-Yoga“
  • Hatha-Yoga
  • Iyengar-Yoga

Bevor Sie mit dem Yoga beginnen, sollten Sie sich über die verschiedenen Yoga-Arten informieren und sich aus Ihren ganz persönlichen Bedürfnissen heraus für die entsprechende Yoga-Art entscheiden. Ebenso wichtig ist eine auf die Yoga-Art zugeschnittende bequeme Yoga-Bekleidung und eine rutschfeste und funktionelle Yoga-Matte.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.