Zahnärztliche Leistungen: Veener

8. Oktober 2012

Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren viele neue Technologien hervorgebracht. Um den Überblick über ältere aber auch neue gängige Behandlungsmethoden zu behalten, möchten wir ihnen hier einige davon wie beispielsweise in diesem Artikel die Veeners vorstellen.




Bereits in den 1930er Jahren kamen die ersten Veener auf den Markt, damals waren sie jedoch noch aus Kunststoff.
Heutzutage werden Veneers von meist auf sie spezialisierten Zahntechnikern oder in hochmodernen CAD/CAM-Zentren hergestellt.

Veneers sind eine sehr dünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, welche mit einem Spezialkleber auf der Zahnoberfläche, vor allem den Frontzähnen, befestigt werden. Bestanden die Veener früher auf Kunstsoff werden sie heute aus Keramik (Porzellan) gefertigt. Sie haben eine sehr gute gesundheitliche Verträglichkeit und dienen vor allem optischen Zwecken wie der Verbesserung der Zahnfarbe. Sie können jedoch auch leichte Zahnfehlstellungen wie Zahnlücken korrigieren.

Vor dem Aufbringen der Veeners wird eine dünne sehr dünne Schicht von etwa 0,3–1,0 Millimetern vom Zahnschmelz abgetragen. Danach werden nach einem Modell vom Zahntechniker die Veneer anfertigt und vom Zahnarzt nach der Reinigung der Zähne beim Patienten anprobiert. Das Verkleben der Veeners mit dem Zahn erfolgt mit einem speziellen Komposit-Kunststoff-Kleber. Da dieses Verfahren etwas aufwändigig ist, kann es auch mit allen vorbereitenden Maßnahmen etwa 30 Minuten pro Zahn in Anspruch nehmen.

Neuere Verfahren machen es bereits möglich Veneers in einer Materialstärke von etwa 0,2 Millimetern herzustellen. Sie können unmittelbar auf die Zahnhartsubstanz aufgebracht werden. Ein vorheriges Beschleifen des Zahnes ist in diesem Fall nicht nötig.
Sicherlich wird es in nächster Zukunft noch weitere Verbesserungen dieser Technologie geben.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.